unter Einfluss alkoholischer Getränke sowie Betäubungsmitteln

Festnahme nach Verfolgungsfahrt

Die Polizei hat gestern einen 30-jährigen Türken nach einer Verfolgungsfahrt mit mehreren Funkstreifenwagen durch Hamburg-St.Pauli vorläufig festgenommen. Der Fahrer stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke sowie Betäubungsmitteln. Die Verkehrsdirektion 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Beamte des Polizeikommissariats 15 wollten den 30-jährigen Fahrer aufgrund seiner auffälligen Fahrweise im Bereich der Reeperbahn/Lincolnstraße anhalten und überprüfen. Der Fahrer hielt mit seinem Pkw Fiat an einer rotzeigenden Ampel zunächst an und wurde dort von den Beamten angesprochen. Unmittelbar darauf beschleunigte der Fahrer das Auto und flüchtete in Richtung Millerntorplatz.

Kurze Zeit später gelang es der Besatzung des Funkstreifenwagens 21/2 ihren Wagen quer zur Einmündung der Davidstraße/St.Pauli-Hafenstraße zu stellen. Der 30-Jährige ließ sich dadurch nicht stoppen und versuchte mit seinem Pkw zwischen dem Funkstreifenwagen und einer Böschungsmauer hindurchzufahren. Hierbei stieß der Pkw Fiat gegen die Front des Funkstreifenwagens. Trotz des stark beschädigten Fahrzeuges fuhr der Tatverdächtige noch weiter und kam schließlich in Höhe der St.Pauli Landungsbrücken zum Stehen. Dort konnte der Fahrer von den eingesetzten Beamten vorläufig festgenommen und dem Polizeikommissariat 15 zugeführt werden.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der 30-jährige Türke augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.

Außerdem besteht der Verdacht, dass der Fahrer das Fahrzeug ohne eine gültige Fahrerlaubnis führte.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

Der Fiat Punto wurde sichergestellt.
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